Ein bisschen Materialismus

Mir fällt auf, dass sich mein Blog in letzter Zeit stark in eine andere Richtung entwickelt. Keine Schlechte - ich weiß auch nicht, ob es eine Bessere ist. Der bloggersche Materialismus ist weniger Präsenz, viel Analoges, wenig H&M, Topshop und co. Die Leser-Kommentare werden weniger, der Inhalt der Kommentare gehaltvoller. Die Kommentare gehen mit den sogenannten Outfitposts, die ich nach und nach unbewusst aus meinem Onlineportal verbanne. Liegt vielleicht daran, dass Shoppen momentan (für Modeblogger-Verhältnisse) geringe Priorität hat, liegt wohl auch daran, dass alle Versuche, das äußerliche Erscheinungsbild auf irgendeine Art und Weise zu optimieren (für weibliche Verhältnisse) bei Seite geschoben wurden.
Ich will nicht sagen, dass ich mich nie wieder dafür interessieren werde. Ich weiß jetzt schon, dass mit dem kalten Lüftlein, den grauen Wolken und roten Blättern meine Eitelkeit zurückkehrt. Ob mit oder ohne den Outfitposts.

Deswegen eine kleine Ode an den Materialismus. Sommerschlussverkauf im Hochsommer und ein Traumfänger.


Athletisches Sport T-Shirt zur optischen Täuschung. Second Hand


Azurblauer Midi Rock, wird nicht mit exakt dieser Sockenkombination getragen. Mango Sale

Analoges Berlin

Meine erste Station von fünf Stationen in der Sommerzeit war Berlin - einen digitalen Vorgeschmack habt ihr ja schon bekommen. Jetzt kommt das analoge Schwarz und Weiß, das ich persönlich sehr liebe. Wie muntert man sich selbst am effektivsten auf? Fotos abholen, die an eine spannende, interessante und wundervolle Zeit erinnern. Zum ersten Mal gefällt mir so ziemlich jedes Bild auf dem ganzen Fotofilm, whoop whoop!
Ich hoffe, ihr habt wenigstens halb so viel Spaß an den Bildern!










Berlin 2011






Und wieder nach Berlin. Vor knapp zwei Jahren war es für mich unvorstellbar, dass das große B mich so packen könnte. Doch mein 3-monatiger Trip im Oktober überzeugte mich dann vollends. Diesmal gabs Berlin 2.0. Quasi. Statt allein hinzufahren, wurden Freunde mit eingepackt und bei anderen Freunden übernachtet. So, wie es sein muss.

Wer mehr Fotos sehen möchte, geht auf ZWILLINGSGESTIRN.

130611

Fauler geht es kaum noch. Während man so an seiner Bewerbungsmappe arbeitet, merkt man gar nicht, wie sehr man sich nach und nach verkriecht. Jetzt ist sie fertig und ich habe keine Ausrede mehr, mich unter meiner Decke zu verkriechen und Drei ??? zu hören.
Ein Statement setze ich, indem ich bald nach Berlin fahre. Keine Ruhe mehr, keine Langeweile, keine vergeudeten Tage. Für die nächste Zeit zumindest. Es ist genug.


Amelor is back offline, sozusagen.








.....Gleich morgen.

Vielleicht


 
 

Vielleicht sind wir nichts als
Schalen
womit der Augenblick 
geschöpft wird.


(...)
Hilde Domin - Indischer Falter