Brünett

Wieder dunkel. Musste ja kommen.


Ich habe das Gefühl, ich bin zu wenig nett für blonde Haare.
Oder das Blond macht mich zu nett. Irgendwie so.
Ich sehe das einfach als Neuanfang fürs neue Jahr!

281209

Eigentlich sollte man sich freuen, wenn man aus dem Fenster sieht und einem wahrlich die Sonne entgegen lacht. Der Wintermantel ist passé, die Jeansjacke und ein dicker Strickschal reichen völlig für eine angenehme Körpertemperatur aus. (wobei hier gesagt werden sollte, dass ich nicht gerade eine Frostbeule bin)
Es war sogar fast abzusehen, dass es draußen wieder wärmer wird, denn es scheint ja schon Tradition zu sein, dass es nach Weihnachten wieder wärmer wird und dann, gerade an Silvester, die Minusgrade hervorkriechen. Um uns zu ärgern.

Aber ich will eigentlich nicht so negative Gedanken haben. Ich genieße die Sonne und gegen meine Jeansjacke habe ich nun wirklich nichts. Meine Sonnenbrillen sind bestimmt auch dankbar, dass sie endlich wieder mal von Nutzen sein dürfen für ein paar Stunden.

Trotzdem lasse ich gerne die Wintergefühle der Vorweihnachtszeit aufleben:

Wenn Herr K. einen Menschen liebte


"Was tun Sie", wurde Herr K. gefragt, "wenn Sie einen Menschen lieben?"
"Ich mache einen Entwurf von ihm", sagte Herr K., "und sorge, daß er ihm ähnlich wird."
"Wer? Der Entwurf?"
"Nein.", sagte Herr K., "Der Mensch."



Bertholt Brecht
Geschichten vom Herrn Keuner


Any Questions?

Schokoladenvernichtung nach Weihnachten

An Weihnachten bekommt man neben hübschen Aufmerksamkeiten der Familie natürlich Schokolade. Schokolade. Schokolade. Bevorzugt Lindt-Tafelschokoladen und die Klassiker: Pralinen.

Um die extreme Gewichtszunahme etwas zu mindern (man darf ja auch nicht die unendlich vielen Plätzchen in der Vorweihnachtszeit vergessen..), empfehle ich tödlich gute "Triple Chocolate Brownies" - die perfekte Möglichkeit, die vielen Versuchungen sinnvoll zu verwerten.

... und so gehts (haha):

125 g Bitterschokolade
125 g Butter
2 Eier
125 g Zucker
125 g Mehl
50 g Kakaopulver
125 ml Sahne
~ 200 g alles an Schokolade, was her geht (in meinem Fall: Pralinen)

Für die Glasur:
Schokonikoläuse, Schokoengelchen, Lindtschokolade, noch mehr Pralinen, was auch immer ihr wollt. In meinem Fall: Schokonikolaus

In fünf Schritten ist es getan:

Den Ofen auf 200°c Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Eier und Zucker verrühren und schaumig schlagen, Mehl, Kakao und die Sahne dazu geben.

- Die Bitterschokolade schmelzen, die Butter der geschmolzenen Schokolade unterrühren.

- Das Geschmolzene Zeug der Obigen Masse dazu geben.
- Die Pralinen / Schokonikoläuse/ etc.. zu kleinen Stücken hacken und der Masse unterrühren.


- Den unendlich leckeren Brei in die Form geben (soweit der Teig noch da ist, Naschen ist nämlich vorallem bei dem Rezept ein Privileg)

Das Ganze in die Form geben und etwa 25 Minuten im Ofen lassen.


Wer Lust hat, kann noch eine Glasur mit restlichen Schokoladenüberbleibseln machen und das Ganze noch etwas verzieren..

..und fertig ist das Mondgesicht!!!


Mit den fertigen Brownies kann man dann Folgendes anstellen:
1. Man schenkt sie einer netten Person nachträglich zu Weihnachten, die es Wert ist, gute, selbst gemachte Brownies zu bekommen.
2. Man lädt ein paar Freunde zu sich ein und isst die Brownies in Gesellschaft, somit hat man ein nicht ganz so schlechtes Gewissen und die Pralinen sind nicht alleine gegessen.
3. Man scheißt drauf und isst die Brownies trotzdem alleine.

Ich persönlich werde die Brownies meinen Liebsten nachträglich zu Weihnachten schenken und natürlich selbst auch etwas davon essen. Insgesamt sollte man sich 40 Minuten für dad Janze Zeit nehmen.

Frohe Weihnachten!

21. - Noch 3 Tage

"Nächstes Jahr wird alles anders.
Ich merke doch, wie tödlich stressig es immer ist, noch kurz vor Weihnachten die letzten Geschenke einzukaufen - (bzw.: so gesehen.. alle Geschenke)."



Immer wieder aufs Neue predige ich diesen Vorsatz - und jedes Mal verfalle ich meiner Faulheit und meiner akuten Unlust, Geschenke zu kaufen.
Geschenkideen zu entwickeln. Den Stress in der Vorweihnachtszeit zu umgehen.

Dennoch gehört es irgendwie dazu; die überfüllten Kaufhäuser, die nie endenden Warteschlangen in sämtlichen Buch-, Einrichtungs- und Kleidungsläden. Es muss sein, es ist ein Teil davon, auch wenn es vielleicht einer ist, der nicht gerade zu den gemütlichen und angenehmen Aufgaben gehört.

3 Stunden Powershopping können ja so anstrengend sein. Da kann einem jeder andere Sport (Gott sei Dank) erspart bleiben. Und doch habe ich noch immer nicht alle Geschenke beisammen.
Morgen geht es erneut auf die Jagd;
ich freu mich drauf.