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Serientipp: Die Loser von 90210

Leider laufen Serien viel zu oft nach einem ähnlichen Schema ab; vor allem wenn man sich die 0815-90210-High School-Shows ansieht. Man, oder vielmehr ich, sieht sie trotzdem an, aber von einer Art Revolution kann man da nicht sprechen. Selten hatte ich bei einer High School- Serie so viel Spaß wie bei Freaks & Geeks. Es ist, als würde man sich die ehemalige Show "Beverly Hills 90210" von 1995 ansehen, nur sind Brenda, Kelly & Donna in irgendeinem anderen Raum und völlig uninteressant. Die Kamera richtet sich auf die wahren Stars - die, die sich im wahrsten Sinne des Wortes durch die Schule kämpfen. Die Loser.

Die Serie wurde 1999 gedreht, sollte wiederum in den 80ern spielen und bekam damals viel zu wenig Aufmerksamkeit. ich bin etwas wütend darüber, denn aus diesem Grund kann ich mir keine weiteren 10 Staffeln ansehen, sondern muss mich mit nur Einer zufrieden geben. Was nach kurzer Überlegung vielleicht gar nicht so schlecht ist. Zwar ist die Serien-Freude nur von kurzer Dauer, jedoch muss man nicht zu sehen, wie die Geschichte von Staffel zu Staffel miserabler wird. Die Außenseiter, die am Ende doch cool werden, viel Geld machen und die heißesten Mädchen im Collage zum Standard werden. Denn so enden die meisten Serien, die doch so vielversprechend anfingen. Scheiße eben.

Viel mehr möchte euch ungerne vor weg nehmen. Wer noch nicht überzeugt ist: James Franco spielt mit. Das wird ja wohl reichen.





Inspiration: Leon der Profi

Das kleine rauchende Mädchen mit bunter Shorts, Crop Top, runder Sonnenbrille und 'ner Knarre. Mathildas können einfach nur gut sein. Lange Zeit ging der Film Leon der Profi an mir vorbei, doch warum dem so war, weiß ich eigentlich auch nicht so genau. Denn mal abgesehen von der ungewöhnlichen Liebesgeschichte, der tollen Szenerien und der Schauspielkunst sind, wieder mal, die Hauptdarsteller großartig gekleidet. Mathilda inspirierte mich dazu, mich wieder mehr zu trauen. Farbiger zu werden, nicht bei jedem Teil 3 zu überlegen, ob es denn harmoniert, sondern wieder etwas kindlicher und verspielter in der Mode zu werden.
Hier meine Eindrücke vom Film via Screenshot:





Die Teile, die Mathilda eventuell hat, die ich gerne hätte, aber nicht habe:
Beanie  Crop Tank Crop Tank 2.0 Shorts Jeans Shorts Cardigan Sunglasses Booties Rucksack


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Serientipp: GIRLS

Serienfreunde wie ich kennen vielleicht das Problem, wöchentlich auf die neu erscheinende Folge zu warten. Und diese ewig langen Sommer- und Winterpausen (und die dazwischen! Ich bin ja überzeugt, dass im Jahr öfters Pause ist als dass die Serie mal läuft). Da freue ich mich immer, wenn mal wieder eine Serie dazu kommt und hier ist sie, namens Girls.
Viel möchte ich gar nicht dazu sagen, doch die Serie ist mit viel Humor und Intelligenz beladen und es macht riesigen Spaß. Ich freue mich auf die zweite Folge!











Ich habe euch ein kleines Best-Of der ersten Folge zusammen gestellt.

"Oh wow, sry, I thought there's just my girfriend in here" - "There's never just a girlfriend in here..."

"So I texted Adam about tonight and I have not heard anything back." - "Anna, look at me: he never ever texts you back."

"I'm not in facebook." - "You're so fucking classy. You're funny. You're definitely like a Carrie with some Samantha aspects. And Charlotts hair... That's like a really good combination..."

"I didn't mean to be rude. I'm just not into eating this week."

"So I calculated and I can last New York for 3 and a half days. Maybe 7 if I don't eat lunch."

"Watching this is like watching Clueless." - "The movie or the TV show?"

"I don't wanna freak you out but I think I may be the voice of my generation. Or at least a voice of a generation."

"All I'm asking for to finish this book is 1100 dollars a month for the next two years."

"That's legal. Like flowers."





Ach und: was sagt ihr zu meinem neuen Header?


Filmtipp & Inspirationsquelle: Picnic at Hangig Rock

Schon seit vielen Jahren haben wir den Film Picnic at Hangig Rock ("Picknick am Valentinstag") von 1975 in unserer Wohnung herum liegen und nie kam ich auf die Idee, ihn mir mal anzusehen. Früher war ich zu jung, als dass ich mich für den Film interessiert hätte, später geriet er dann in Vergessenheit.

Vor ein paar Tagen fiel er mir dann wieder in die Hände und ich machte einen gemütlichen Filmeabend mit mir selbst. Ab der ersten Szene war ich fasziniert von der gesamten Inszenierung. Die Mädchen des Elitecolleges trugen allesamt bodenlange, weiße Spitzenkleider, weiße Handschuhe, schwarze Strumpfhosen und Schnürschuhe. In abgewandelter, schlichteren Form könnte man die Outfits an jeder zweiten Straßenecke finden. Dazu die verschiedenen Lokationen, die Dialoge - dreamy as hell. Jedes Bild von jeder Szenerie erinnerte mich an die Fotografien von Hamilton und auch ein bisschen an Tim Walker. Die übertriebenen Gegensätze (großer, wucherner Berg, viel Natur, dazwischen die perfekt gekleideten Mädchen) und die verträumten Mädchenszenen  im weichen Gegenlicht.



Wirklich interessant waren allerdings die Texte, die ich nach dem Film las (was jetzt eher für diejenigen interessant ist, die ihn schon gesehen haben oder das Buch schon gelesen).

Joan Lindsay, die Autorin des Buches "Picnic at Hangig Rock" schrieb ein letztes Kapitel, welches lange Zeit nicht veröffentlicht wurde (auch nicht im Film) und die gesamte Handlung ungeklärt und offen enden ließ. Es entstanden viele Diskussionen darüber, wie denn nun die drei Charaktere aus dem Buch so spurlos verschwinden konnten und warum das wiedergefundene Mädchen nur zerkratzte Hände hatte und ansonsten keinerlei körperliche Schäden erlitten hatte.



Nach Joan Lindsays Tod (1984) veröffentlichte am Valentinstag 1987 der damalige Agent das letzte Kapitel der Schriftstellerin. Miss McClaw und die Mädchen entledigen sich in einer Art Trance ihrer Korsetts und gemeinsam stiegen sie immer weiter den Berg hinauf. Anschließend schlug die Lehrerin vor, sich in kleine Lebewesen zu verwandeln und in die Felsspalten hinein zu gehen. Zwei Mädchen folgten ihr, eines kam nicht hinein. Irma, das Mädchen, das eine Woche später mit rissen an den Händen gefunden wurde. Sie hämmerte wildgeworden gegen die Felswand, weil sie den anderen in die Spalten nicht folgen konnte. Sie wurde ohne jeglicher Erinnerung aufgefunden und "gerettet".

Dieses letzte Kapitel erklärt den kritischen Romantik-Horrorfilm. Die Zwänge, die die Mädchen zu der Zeit in dem Collegeinternat erlitten. Die abgelegten Korsetts sind ein Symbol für die Freiheit, in die sich die drei Charaktere nach ihrer Verwandlung begaben.

Schon lange hat mich ein Film nicht mehr so beeindruckt. Er ist sehr zu empfehlen, sowohl in modischer, literarischer als auch gesellschaftskritischer Hinsicht!

Vagabonds via Zalando.de, Kleid 1 via H&M, Kleid 2 via La Garconne, Kleid 3 via Net-a-porter, Hut via Monki




Verdammt gut gekleidete Seriencharaktere Teil 3

Nach den letzten zwei Teilen meiner verdammt gut gekleideten Seriencharakteren folgt nun der vorerst letzte Teil. Diesen beginne ich mit Jess von der neuen Serie New Girl.


Ich dachte etwas aktuelleres tut der Strecke mal ganz gut und da es nach längerer Überlegung kaum noch eine aktuelle Serie mit besonders hervorstechend gut gekleideten Charakteren gibt (nein, Gossip Girl zähle ich da jetzt mal nicht dazu), kam ich auf die neue Serie New Girl. Dort ist Jess das quirlige, nervige und singende Mädchen, das in die "Männer"-WG zieht und das Leben der Jungs verändert. Klingt erst mal abgedroschen, wird jedoch mit eine guten Portion Humor wieder wett gemacht. Ich liebe Schmidt, wo wir gerade dabei sind.
Da Jess das ultimative Mädchen darstellen soll, vorallem als Kontrast zu dem männlichen Gegenpart, trägt die wunder, wunderhübsche Zooey Deschanel nahezu ausschließlich süße Kleidchen, Haarreifen, perfekte Locken, Ballerinas und alles, was noch so dazu gehört. Sie erinnert mich an eine hübsch gekleidete Puppe, mit der ich gerne spielen möchte, weil einfach alles an ihr perfekt scheint. Selbst wenn sie ihre Brille und ihren Schlafanzug trägt.

Das Beste kommt immer zum Schluss: Denise Huxtable von der Bill Cosby Show.

Ich konnte die Bill Cosby Show noch nie ausstehen. Vielleicht lag das an der Synchronstimme von Cliff Huxtable, vielleicht liegt es aber auch generell an seinem ständigen Gelaber. Ich werde es nie herausfinden, denn dieser Sitcom gebe ich keine Chance mehr. Was ich ihr aber lassen muss ist: Denise Huxtable, die Tochter von Cliff. Sie trug großartige Outfits. Selten habe ich so etwas umwerfendes gesehen - charakteristisch für ihre Äußeres ist das Haarband und der subtile Mix zwischen bubihaften Kleidungsstücken und lockeren Hippiesachen, die ihre Outfits so wunderschön machen, dass ich heulen könnte. Sie ist bewusst als Letzte gewählt, weil sie in meinem 3-Teiler der verdammt gut gekleideten Seriencharaktere definitiv den Platz 1 besetzt. Mittlerweile glaube ich aber, dass es nicht nur an ihren Klamotten liegt - sie ist nunmal eine der schönsten Frauen überhaupt, da kann man wenig falsch machen. Am meisten liebe übrigens ich ihren Sidecut auf dem ersten Bild!


Das war es vorerst mit meinen verdammt gut gekleideten Seriencharakteren. Ich habe noch ein paar in der Hinterhand und wenn ihr wollt, dass ich weiter gut gekleidete Menschen aus Filmen, Serien, Büchern & co vorstellen soll, dann freue ich mich auf eine Rückmeldung!

Verdammt gut gekleidete Seriencharaktere Teil 2

Der Teil 2 meiner Strecke "Verdammt gut gekleidete Seriencharaktere".

Hilary Banks (Prinz von Bel Air)
"Dad, I need 300 dollars." - "That's a lot of money, Hilary, what for?" - "I need a new hat."
So wird Hilary Banks in ihrem ersten Auftritt der Serie "Fresh Prince" (Prinz von Bel Air) vorgestellt und die Sache ist klar: Sie ist das typische, verwöhnte Mädchen von nebenan. Dass die Banks viel Geld haben ist sofort klar, sie haben eine Villa und einen Butler, und dementsprechend bekommt Hilary was sie möchte. Das sind Hüte und das passende Kostüm dazu. Eigentlich habe ich ja etwas gegen verwöhnte Schnäpfen, aber Hilary investiert das Geld wenigstens in verdammt gute Outfits, also ist das okay für mich.

Nummer vier und natürlich ein absolutes Muss: Carrie Bradshaw (Sex And The City)

Natürlich war es klar, dass ich in dieser Reihe Carrie Bradshaw von Sex and the City vorstellen werde. Zwar gab es im laufe der Serienzeit deutlich mehr Fehltritte bei ihren modischen Auftritten als beispielsweise bei Fran Fine, jedoch waren ihre Outfits immer experimentierfreudig und machten Spaß. Carries Outfits sind in der Regel edel, weiblich und elegant, jedoch mit ein paar Ausreissern (beispielsweise sie in Air Max in der zweiten Staffel, ich liebe dieses Outfit!). Meine Lieblingsoutfits der Kolumnistin sind die der 2. - 4. Staffel, danach wird es mir zu geschleckt und davor war es mir zu eintönig. Am Prägnantesten ist mir ihr Pelzmantel im Kopf geblieben, den sie in der 2. Staffel fast ununterbrochen trägt. Ich liebe ihn an ihr, auch wenn das moralisch gesehen vielleicht etwas verwerflich ist. Übrigens: Die erste Folge der zweiten Staffel ist eine der stärksten überhaupt von Sex and the City. Unbedingt ansehen!

Der Teil 3 meiner modischen Lieblingscharakteren folgt!

Verdammt gut gekleidete Seriencharaktere Teil 1

Ich war schon immer ein Freund verschiedenster TV Shows. Schon als Kind habe ich es geliebt, Friends und all die anderen (recht dummen) Sitcoms zu sehen, bei denen die Publikumslacher öfter zu hören waren als Dialoge. Bei manchen Sitcoms allerdings ging es mir nicht um die Handlung, sondern ich wollte einfach nur Klamotten gucken. Das hatte damals etwas ähnlich befriedigendes, wie jetzt durch meine Bloglovin-Seite zu scrollen und mich ein bisschen inspirieren zu lassen. Im Nachhinein bin ich überzeugt davon, dass unter anderem auch diese Sitcoms Schuld an meinem Modeinteresse sind.

Deshalb dachte ich, wurde es mal Zeit, genau diese Frauen in 2 Teilen vorzustellen und zu huldigen. Oder eher die Stylisten, die die eigentlich so dumme Sitcom zu einem modischen Ereignis machten.

Beginnen wir mit Fran Fine (Die Nanny)

Fran Fine, die Kosmetikvertreterin, die durch Zufall die Nanny in der stinkreichen, englischen Familie Sheffield wird. Das erklärt schon mal die verdammt guten Outfits von Fran, denn ich muss ja wirklich sagen, dass die ganzen Staffeln durch selten mal ein Kostüm dabei war, was wirklich unter aller Sau war. Da zog sich ein roter Faden durch. Die Nanny trug meistens einen kurzen schwarzen Rock (ich bezeichne ihn auch gerne als T-Shirt-Verlängerungs-Rock), Leggings/Strumpfhosen und darüber irgendetwas sehr knalliges, meistens Blazer. Was Fran Fine neben ihren farbenfrohen Outfits so sympathisch macht: Sie isst und isst und isst und isst. Ich mag sie.

Eine kleine Stilikone des momentanen Wasted-Trends: Kelly Bundy (Eine schrecklich nette Familie)

Wasserstoffblonde, lange Haare, Lederoutfits, die oft getragene Kreuzkette, purer Trash: All das erinnert an Kelly Bundy, der dümmste und zugleich auch stilvollste Charakter im Hause der Bundys. Als Kind war für mich die nicht zu übersehende Negativität in der Sitcoms kaum aushaltbar, aber ab und an habe ichs mir dann doch angeschaut, einfach weil Kelly so cool angezogen war.
Sie trug wirklich a l l e momentan extrem gehypten Trends und bestenfalls alles auf einmal:Shorts, high waist Jeans, hochgeknöpfte Blusen, Lederjacke, oversized Pullover, Kreuzkette, rosa Haare, crop Shirt. Großartig.


Der Teil 2 meiner modischen Lieblingscharaktere folgt!