Nachtschattengewächse

Sie haben Bäume gepflanzt
in den Clubs.


Die Garderoben
konnten unsere modrige Stille
nicht mehr fassen.
Jetzt hängen wir sie
zum Trocknen
an die Äste,geschüttelt vom Bass,
gelüftet vom Beat.


Wir sind Nachtschattengewächse
mit beschnittenen Sinnen
und gedüngter Gier,
wir tasten die silbernen Baumstämme
nach Lichtschaltern ab.
Meist finden wir nur
Regler
und schieben sie in die Dämmerung.

Dann werden wir alle
wieder Erde
und Reden wird Holz
und Schweigen wird Asche
und der Morgen legt sich
um eine einzelne
vergessene Stille.


Gedicht Via J.

Der gute alte Sale

Wenn sich draußen endlich die konstanten 30°C einpendeln und man täglich nur noch nach irgend etwas Erfrischendem sucht, ob das nun ein See ist, ein Fluss, ein Schattenplatz oder einfach nur ein Smoothie, kann man mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass die Sommersales in sämtlichen Läden begonnen haben.
Alle Jahre wieder schmeißen die Läden ihre sommerlichen Kleidungsstücke 50% reduziert raus und hier noch ein Tipp von meiner Seite: Kauft euch die billigen Sachen! Denn wir haben noch Sommer und zwar bestimmt noch ein ganzes Stück! Macht es nicht so wie ich, die weitgehend versucht, die Sommersales auszublenden und sich voll und ganz auf die Herbstkollektionen verschiedener Labels konzentriert. Ich bin jetzt schon mit gerissen von dem krampfhaften Wahn der Modeindustrie. Doch Herbst/Winterkollektionen sind nun mal die Besten, da kann man wenig dagegen sagen.



Nur ein Laden macht mir im Moment das Ignorieren der Sommersales extrem schwer, er scheint mich zu verspotten mit all den wunderschönen Stücken, die wahlweise den Finger, den Hals, das Handgelenk oder den Rücken schmücken. Urban Outfitters hat zwar eigentlich immer einen recht üppigen Dauersale, aber für den Sommersale geben sie sich besonders Mühe und dazu ist es sogar noch möglich, sich dort entspannt etwas zu kaufen, da nicht wie bei Topshop nach knapp fünf Minuten alles ausverkauft ist.

Also, seid klug, meine Damen (und Herren?) und nutzt den Sommersale, denn der Sommer hat doch eben erst begonnen.

Margaux's Fotografie







Schöne Fotos, schöner Blog. Wer Lust auf mehr Schönheiten in interessant inszenierte Situationen und Szenen hat, klickt hier hier hier hier auf Margauxs Fotografieblog.
Ich erfreue mich immer wieder an ihren Fotografien, danke an dieser Stelle.

Gib mir Rosen

Wer hätte das gedacht, aber doch, man kann das Wetter schon fast als "sommerlich" bezeichnen! Zwar trügt der Schein etwas auf den Fotos, die Stiefel und der Blazer sind da vielleicht etwas irritierend, aber doch, angenehme 20°C, mehr in der Sonne, weniger im Schatten. Ein An- und Ausgeziehe der Jacke zwar, aber da lacht doch jedes Herzchen, wenn sich Frau Sonne mal wieder blicken lässt.



Das muss gefeiert werden, ich begrüße den kleinen Sommeranfang (der nicht im Kalender steht, bitteschön) mit dem Blazer von Zara, einem Kleid vom COS Sale und Ebay Schühchen

Internetpräsenz


Veronika Christine Dräxler
beschäftigt sich viel mit der Bloggersphäre. Sie durchleuchtet sie gezielt und kritisch, bestrahlt negative und positive Seiten. Gerade das macht ihre Artikel so spannend - das heutige Thema: Was Blogger von sich preis geben - und wie sie damit umgehen.

Oft - und das kam bestimmt schon das eine oder andere Mal aus meinen Einträgen hervor, beschäftigt man sich mit der eigenen Internetpräsenz, die man in der heutigen Zeit hat - und ich spreche gar nicht nur vom Bloggen, es geht, wie in dem Artikel "Das bisschen Haut" beschrieben, ebenso um Facebook, um einfach alle Homepages, die eine Person für die ganze Welt zugänglich macht.
Schön und gut, wir sind präsent, wir geben einiges von uns preis.

Doch ist das wirklich so schlecht?

Reden wir hier überhaupt noch von schlecht und gut, von moralisch fraglich, von Einschüchterung hinsichtlich des Themas? Oder reden wir hier einfach von einer Etablierung? Eine Etablierung, die es uns als schlichtweg normal empfinden lässt, sich der Welt zu öffnen. Einen gewissen Teil seines Lebens für viele, viele Menschen zugänglich zu machen. Internet wird immer wichtiger in der Gesellschaft und verändert sie. Offensichtlich.


Wer sich weiter mit dem Thema befasst will besucht Veronikas Artikel "Das bisschen Haut" auf der SZ Jugendseite, der digitalen Süddeutschen oder er schaut ganz analog in die heutige SZ!